Das Besondere beim CoHousing

Das CoHousing als moderne Wohnform entstand in den 1960er Jahren in Dänemark und ist mittlerweile in Skandinavien und Nordamerika weit verbreitet.

 

Typisch für das CoHousing sind die ausgeprägten Gemeinschaftsbereiche; sie ergänzen und erweitern die individuelle Wohnung der Bewohner. 
So sind große Gemeinschaftsküchen
und Essbereiche charakteristisch, ebenso wie gemeinsame Kinderspielräume, Hobbyräume und vieles mehr.

 

Bei all der Gemeinschaft, besteht natürlich immer die Möglichkeit,
sich in die eigenen vier Wände oder
in ausgewählte Ruhebereiche zurück-zuziehen.

 

Auch bleibt jeder Haushalt finanziell
von der Gemeinschaft unabhängig.

 

Einen Einblick in schwedische CoHousing-Projekte gibt dieser Film.  >

Ein kleiner Video-Einblick in das skandinavische CoHousing-Vorbild

Unsere Gemeinschaftsräume

15% der Investitionen in unserem Projekt fließen dauerhaft in viele helle und attraktive, kommunikative und ständig belebte Gemeinschaftsbereiche:
große Gemeinschaftsküche mit Essbereich, gemütlicher Aufenthalts- und Bibliotheksraum, Kinderspiel- und        -toberaum, Werkstatt, Fahrradraum, Wasch- und Bügelraum, Garten mit Sitzplätzen, Kinderspielareal und vieles mehr ...

Auch mehrere gemeinschaftliche Gästezimmer/-wohnungen wird es geben. Übernachtungsmöglichkeiten innerhalb der eigenen Wohnungen können deshalb gespart werden.

 

Als Grundprinzip gilt, dass die Gemeinschaftsräume nicht weniger gemütlich und schön sind als die eigenen.

'Herz' der Gemeinschaft soll eine professionell ausgestattete Küche werden, in der verpflichtend von allen Bewohnern abwechselnd in Kochteams mehrmals die Woche für das ganze Haus gekocht wird. Die Teilnahme am Essen ist freiwillig. 

Gemeinschaft
braucht Regeln

Wir verpflichten uns zu einem respektvollen Umgang miteinander, orientiert an Regeln, die wir sehr sorgfältig, das heißt möglichst im Konsens, miteinander aushandeln.

Hier fließen auch Erfahrungen aus den langjährig funktionierenden Projekten in Schweden und Dänemark ein.

Verfahren zur Entscheidungsfindung in der Gruppe werden verbindlich festgelegt, ebenso die Pflichten aller Hausbewohner für gemeinschaftliche Aufgaben.

 

Die Mitglieder der Gruppe wählen
neue Vereinsmitglieder und Mitbewohner*innen sorgfältig aus
- sowohl in der Wachstumsphase
zu Beginn wie auch später
im bestehenden Projekt.

 

Hinzukommende akzeptieren das bisher Erarbeitete, z.B. 

  • dass in den Gemeinschaftsbereichen alle erwachsene Bewohner ein 
    erzieherisches Ansprache-/Mitwirk-ungsrecht gegenüber Kindern haben, was von den jeweiligen Eltern akzeptiert wird, 

  • dass die Gemeinschaftsräume 
    Nichtraucherzonen sind,

  • dass für Haustiere, die bei uns willkommen sind, aus Gründen der Hygiene und mit Rücksicht auf Allergiker für sie spezielle Bereiche und die eigenen Wohnungen vorbehalten sind. 

Gewinnen
durch Teilen

Braucht jeder Haushalt eine Schlagbohr-maschine?

 

Wir wollen vieles miteinander teilen (Arbeit, Zeit, Hobbys, Geräte, Autos, etc.) im Sinne von Gewinn, nicht von Verzicht, finanziell aber unabhängig bleiben.

 

Wir wollen zusammen essen, trinken, reden, lachen, leben und arbeiten, in unserem individuellen Privatleben aber gleichermaßen unabhängig bleiben. 

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